Studie: Verbraucher werden zu Spontankäufen verlockt

gt_weiss_blau_mFast jeder zweite Deutsche lässt sich während der Shoppingtour von seinem eigentlichen Einkaufsplan abbringen und kommt mit etwas völlig anderem nach Hause. Dies fand das Vergleichsportal guenstiger.de im Rahmen seiner aktuellen Umfrage mit 650 Teilnehmern heraus. Demnach geben 48 Prozent an, anfällig für Spontankäufe zu sein. Insbesondere die Damenwelt tappt in die Shoppingfalle: 66 Prozent der Frauen weichen häufig von ihren ursprünglichen Kauf-Vorsätzen ab und lassen sich zu anderen Geldausgaben hinreißen.

Reduzierungen verführen zu unnötigen Anschaffungen
Vor allem beim Schlussverkauf neigen die Deutschen zu Spontankäufen. So geben 44 Prozent der Befragten an, vermehrt auf Shoppingtour zu gehen, wenn Sie wissen, dass gerade die Rotstifte gezückt werden. 57 Prozent gestehen, manchmal reduzierte Ware zu kaufen, obwohl sie diese gar nicht brauchen.

Doch wie werden Verbraucher am effektivsten geködert? Mehr als die Hälfte (52 Prozent) wird auf Aktionen und Rabatte durch Werbung wie Flyer, TV, Radio und E-Mail aufmerksam. Aufgrund von Rabattschildern tappen 47 Prozent in die Shoppingfalle und 36 Prozent werden von gesonderten Sale-Bereichen angezogen. Knapp ein Viertel (24 Prozent) lässt sich durch Infos von Freunden, Familie und Bekannten anlocken, während Wühltische 20 Prozent in Versuchung führen.

Bei Mengenrabatten werden die Deutschen schwach
Viele Geschäfte versuchen den Kunden mit Mengenrabatten wie Drei-Für-Zwei-Aktionen zu Mehrausgaben zu verführen. Laut Studie gelingt Ihnen das auch: 76 Prozent der Befragten schlagen bei solchen Angeboten gern mal zu, obwohl sie ursprünglich nur ein Exemplar kaufen wollten. „Verbraucher sollten bei Mengenrabatten prüfen, ob Sie die Anzahl wirklich benötigen und sich die Ersparnis lohnt“, so Nicole Berg, Preisexpertin von guenstiger.de. Auch die Kaufbereiche um die Kasse herum verlocken viele zu Zusatzkäufen. Fast ein Drittel (31 Prozent) greift hier gelegentlich zu. „Gerade beim Warten in der Schlange schweift der Blick gerne zur Quengelware und verleitet zum Impulskauf. Hier sollten sich Shoppingfans zügeln und hinterfragen, ob sie nicht voreilig zuschlagen“, so Berg weiter.

Methode: guenstiger.de befragte im Mai 2015 insgesamt 650 User zum Thema Shoppingfallen. Davon waren 58 Prozent weiblich und 42 Prozent männliche Teilnehmer.

 
Kontakt:
Nicole Berg
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presse@guenstiger.de
www.guenstiger.de

 

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