e-KIX: Kauflaune nach Weihnachten im Sinkflug
Die aktuelle Dezember-Erhebung des Branchenindexes e-KIX (ECC-Konjunkturindex) zeigt, dass die Online-Händler trotz wetterbedingter Lieferschwierigkeiten und Last-Minute-Stress durchweg sehr zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft sind. 120,2 Skalenpunkte erreicht der e-KIX im Dezember und stellt damit den höchsten Wert seit Erhebungsbeginn im Januar 2010 dar.
Auch die Kunden sind zufrieden, starten jedoch mit dem Vorsatz der Kaufzurückhaltung ins neue Jahr. Das ist für den Handel natürlich bedauerlich und so droht vielen Shops nach dem lukrativen Weihnachtsgeschäft der Januar-Blues. Der s-KIX Verbraucherindex zeigt deutlich, dass nun erstmal magere Zeiten anbrechen könnten: Gerade einmal 96,6 Skalenpunkte erreicht der s-KIX momentan. Hier geht es zu den ausführlichen Ergebnissen der Befragungen.


Am 10. Januar 2011 um 10:48 Uhr
[...] This post was mentioned on Twitter by INTERNETHANDEL. INTERNETHANDEL said: #e-KIX: Kauflaune nach Weihnachten im Sinkflug http://bit.ly/hOrMSc #eCommerce [...]
Am 25. September 2011 um 09:47 Uhr
Es ist doch erstaunlich, dass es jedes Jahr so zu sein scheint, dass die Einzelhandelsumsätze vor Weihnachten explodieren, um nach Weihnachten einzubrechen. Ich (als Laie) habe noch nirgends eine annähernd plausible Erklärung für dieses Phänomen gelesen. Es können doch wohl nicht die Weihnachtsgeschenke der ausschlaggebende Faktor sein, denn jedenfalls an meinen Maßstäben gemessen (ich halte mich für Durchschnitt): ich gebe für Weihnachtsgeschenke nur einen Bruchteil meines durchschnittlichen Monatsbudgets aus. Und selbst wenn man davon ausginge, dass alle Menschen Weihnachtsgeld bekommen (und das dann auch noch genau so hoch wäre wie ein normales Gehalt), dann dürfte es maximal eine Sonderkonjunktion mit dem Faktor 2 im Dezember geben. Tatsächlich ist er aber viel höher, woher kommt das? Vielleicht hat ja hier jemand ne Ahnung oder nen Tipp wo man die Erklärung findet…