Microsoft will alle Auflagen der EU einhalten

Microsoft hat nach jahrelangem Kartellstreit mit der Europäischen Union eingewilligt, sich künftig an die Auflagen aus Brüssel zu halten. Dies berichtet unter Berufung auf die Brüsseler Behörde und Microsoft der Nachrichtendienst Reuters.

Demnach hat die Kommission dem Software-Riesen vor drei Jahren eine Geldbuße in Rekordhöhe auferlegt, weil er seine Marktdominanz ausnutze und die Konkurrenz verdränge. Microsoft wurde unter anderem verpflichtet, seine Programme für eine Anbindung von Konkurrenz-Produkten zugänglich zu machen. Eine Klage vor dem EU-Gericht erster Instanz gegen die Strafen hatte der Konzern Mitte September verloren.

Weiter heißt es, Microsoft werde den Entwicklern von sogenannter “Open Source”-Software künftig die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, damit ihre Server-Programme mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows problemlos laufen könnten. Die Kommission habe außerdem klargestellt: “Sollte Microsoft künftig diese Pflichten versäumen, kann die Kommission erneut entscheiden, tägliche Bußgelder zu verhängen.”

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