Prozess um Lion Electronics endet mit einem Geständnis
Der Geschäftsführer von Lion Electronics aus Polch, Erwin Deutsch, stand wegen Betrugs und Urkundenfälschung vor Gericht. Er legte nun ein Geständnis ab und der Gerichtsprozess wurde per Absprache beendet. Dies berichtete die Rhein Zeitung.
Der Lion-Chef muss sich mit einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und etwa 890.000 Euro Geldbuße abfinden. Er hatte laut dem Zeitungsbericht angegeben, dass die gegen ihn erhobene Anklage wegen Steuerhinterziehung im Großen und Ganzen der Wahrheit entspreche. In dem Verfahren kam es aufgrund der Einigung zwischen Finanzbehörde und Deutsch so zu einer vorläufigen Einstellung.
Dies lag wohl auch daran, dass sich die mutmaßlich geschädigten IT-Unternehmen der Staatsanwaltschaft gegenüber wenig kooperativ zeigten. Die Absprache hat für zwei der drei Mitangeklagten ebenfalls Gültigkeit – sie mussten ebenso eine Geldbuße und eine Bewährungsstrafe hinnehmen.

