Händler wollen wissen, auf welchem Weg der User in ihren Shop kommt

Für drei Viertel der Onlinehändler ist der Weg, auf dem der User in ihren Shop kommt, das interessanteste Ergebnis einer Web-Analyse. Dies hat eine aktuelle INTERNETHANDEL-Umfrage unter 115 E-Commerce-Treibenden ergeben. Die Hälfte der Befragten bewertet den Moment, in dem ein Kunde den Kaufvorgang abbricht, als spannendsten Aspekt des Nutzerverhaltens. 19,1 Prozent der Shop-Betreiber interessieren sich im Rahmen des Trackings vor allem für die Konversionsrate und immerhin noch 6,1 Prozent der Händler dafür, was ihre User als erstes anklicken. Keiner nannte den Umgang mit der Suchfunktion als wichtigsten Aspekt und 7,0 Prozent machten zu diesem Punkt keine Angaben (Mehrfachantworten waren möglich).

45,2 Prozent der Internethändler analysieren das Verhalten ihrer Shop-Besucher gar nicht, 31,3 Prozent tun dies mittels selbst programmierter Web-Controlling-Software. Jeweils 13 Prozent der Shop-Betreiber verwenden professionelle Web-Controlling-Software beziehungsweise Google Analytics (Mehrfachangaben waren möglich). 31,3 Prozent der Befragten geben an, kein Geld in Web-Analyse zu investieren, während mehr als die Hälfte der Shop-Betreiber (56,5 Prozent) bis zu zehn Prozent ihres Umsatzes und 6,1 Prozent sogar mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes ausgeben. Ebenfalls 6,1 Prozent der Händler planen, in Zukunft mehr Geld für Web-Controlling aufzubringen. Wenn es um Zukunftstrends wie etwa Behavioral Targeting geht, ist nur knapp ein Drittel (33,0 Prozent) der E-Commerce-Treibenden informiert. Grundsätzlich sind die Onlinehändler gegenüber Netzwerken für Afilliate-Marketing, in denen man umfassendes Behavioral Targeting umsetzen könnte, eher skeptisch.

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Eine Reaktion zu “Händler wollen wissen, auf welchem Weg der User in ihren Shop kommt”

  1. H.P.

    Ist vielleicht eine Frage des verwendeten Shopsystems, aber eine moderene Software sollte heutzutage über entsprechende Onboardtools verfügen.
    Ich bin an dieser Stelle sehr für eigenständiges Tracking zu haben, immerhin sind das dann doch recht interessante Daten die niemanden sonst etwas angehen.
    Beispielsweise nicht die Betreiber entsprechender Marketingkanäle…

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